MGV LIEDERKRANZ 1863 EV BÜTTELBORN

im Jahr 153 Jahre nach seiner Gründung. Ältester Verein von Büttelborn. Jedoch mit vielen jungen Sängern und jung gebliebenen.

Auszug aus Gross-Gerauer Echo vom 16.12.2015

Auszeit voller Gesang in der Kirche
BÜTTELBORN - Gospels und traditionelle Weihnachtslieder, gepaart mit weihnachtlichen Erzählungen, ließen die Zuhörer in der voll besetzten evangelischen Kirche beim Adventskonzert des Männergesangvereins „Liederkranz“ im vorweihnachtlichen Trubel innehalten.
Obwohl allein schon stimmgewaltig genug, haben sich die Sänger des Büttelborner Männergesangvereins „Liederkranz“ unter der Leitung ihres Dirigenten Markus Braun bei ihrem Adventskonzert in der evangelischen Kirche Unterstützung aus Astheim geholt: Der gemischte Chor „In Takt“, geleitet von Elena Bauer, präsentierte im Wechsel mit den Gastgebern Gospels und Weihnachtslieder.

Zum kompletten Bericht.

Der Abstieg oder in vino veritas

(MGV Liederkranz mit Freunden zu Besuch in Oppenheim, Reisebericht von H.-J. Schaus)

Sehr aufgeregt telefoniert eine Oppenheimerin mit der Polizei, sie vernahm verdächtige Geräusche in ihrem Haus. Die Beamten schickten sofort einen Streifenwagen los und die Polizisten begannen umgehend damit, den mutmaßlichen Hergangsort zu untersuchen. Ein paar Augenblicke später trauten sie ihren Augen nicht. Der vor dem Haus abgestellte Streifenwagen versank langsam durch die Straßendecke, mit der Motorhaube zuerst und drohte abzustürzen. Das war im Jahr 1983, die Entdeckung des Oppenheimer-Kellerlabyrinths. Im Oktober 2015 steht eine Reisegruppe aus Büttelborn vor einer Tür in der Straße „Am Marktplatz“, in unmittelbarer Nähe zur Katharinenkirche und wagt einen Abstieg in die Unterwelt Oppenheims. Die Gruppe besteht aus über 40 Ausflüglern und wird auf zwei Führungen aufgeteilt. Weiße Hauben zur Kopfbedeckung werden ausgegeben. Wie sich die Gesichter verändern, wenn diese über das Haar gestülpt wird, Wahnsinn. Anschließend gibt es Schutzhelme. Der Gästeführer hat einen gelben, alle anderen einen grünen Helm. Einer wird auserkoren, der ebenfalls einen gelben Helm bekommt, er muss aus Sicherheitsgründen immer am Ende der Gruppe laufen, damit niemand verloren geht. Denn, die fleißigen Oppenheimer haben seit 1986 mehr als dreißig Kilometer dieser mysteriösen Tunnelanlage wieder freigelegt. Der Abstieg beginnt. Warum wir Helme tragen, wird bald klar, denn schon nach ein paar Metern hört man Geräusche, die wohl Kopfschmerzen verursacht hätten. Unser Gästeführer verstand die besondere Atmosphäre im Labyrinth, mit großem Fachwissen und kleinen Anekdoten, geschickt zu verbinden. Wir erfuhren viel, von Spitz- und Rundgewölben, von der Beschaffenheit des Untergrunds, dem Stapelrecht aus dem 15. Jahrhundert und vom berühmten „Gang nach Canossa“, von König Heinrich dem IV., der hier von Oppenheim aus, seinen Anfang nahm. Besonders interessant war die Tatsache, dass es in viele Häusern Oppenheims Zugänge zu den Katakomben gibt. Also sind diese Häuser doch irgendwie miteinander verbunden. Man stelle sich nun zur nächtlicher Stund, den einen oder anderen vorbeihuschenden Schatten vor. Wurde eigentlich seit der Freilegung der Zugänge die Geburtenstatistik Oppenheims schon einmal wissenschaftlich untersucht? Oh, manchmal schäme ich mich ein klein wenig ob meiner Fantasie. Nächster Tagespunkt „Weinbergsfahrt“. Drei Gespanne standen bereit und nach dem jeder seinen Platz gefunden hatte, gab es noch einige Informationen. Wie bei rumpelnder Fahrt der Wein, der im Planwagen verstaut war, am sichersten zu trinken sei. Der Tipp war gut und schon ging es

los. Vier Sorten Wein, von jeder Sorte 2 Flachen, darunter zwei Einliterflaschen, geteilt durch 12 Personen, das sind, ääh, Moment, zwei im Sinn …, nun, es wurde sehr lustig. So eine Fahrt macht Spaß, unser schönes Ried auf der anderen Rheinseite immer im Blick, die prächtigen Weinberge, toll. Bei einem schönen Aussichtspunkt hielten wir an und es gab „Worscht, Weck und Woi“. Nun schlug die Stunde unseres Gespannfahrers. Was mit philosophischen Ansätzen und bestimmt gut gemeinten Informationen über den Wein begann, ergoss sich in einen nicht enden wollenden Monolog. Ein Segen, als wir weiter fuhren. Zum Glück gab’s noch Wein. Nun hat man sich bei der Konstruktion eines solchen Planwagens sicherlich einiges gedacht. In der Wagenmitte ist über die Längsseite ein besonderer Tisch mit vielen Bohrungen in verschiedenen Größen montiert. Passend für die Weingläschen und den unterschiedlich großen Weinflaschen. Es ist interessant zu beobachten, mit welcher Beharrlichkeit so mancher versuchte, eine große Flasche in ein Loch mit kleinerem Durchmesser zu drücken. Bei einem Stopp am Oppenheimer Krötenbrunnen gab es Käse und Rotwein, alle waren ausgelassen und hatten Spaß. Nach insgesamt zweieinhalb Stunden Weinbergrundfahrt waren wir wieder an unserem Ausgangpunkt angekommen. Nero’s Steak und Meeresfrüchte Restaurant lag etwas oberhalb von Oppenheim. Festen Schrittes zog unsere Ausflugsgruppe dem kulinarischen Ziel entgegen. Das Lokal war wirklich schön gelegen, das Ambiente sehr beschaulich mit großen Gasträumen. Doch warum geleitete man uns in ein großes weißes Zelt? Wir kommen zwar von der anderen Rheinseite, aber erstens waren wir alle stubenrein, zweitens wollten wir kein Aufenthaltsrecht beantragen. Nun, das Essen war gut, die Bedienung stets präsent und auch sonst alles recht ordentlich und sauber. Vor der Heimreise muss ein Männergesangverein natürlich noch tun, was getan werden muss. Er singt, doch sollte man nicht für möglich halten, wie ein paar Fläschchen Wein eine Tonlage derart verschieben kann. Es war besser, dass wir im Zelt unter uns waren. Sonntagmorgen, 11. Oktober. Meine Frau und ich sitzen gemütlich beim Kaffee. Wir sind uns einig, es war ein sehr schöner Ausflug. Unser Vergnügungsausschuss hat sich wieder einmal etwas Schönes einfallen lassen und wir sind stolz auf ihn. Noch während des Kaffees treibt mich etwas um. Ich hole mein Smartphone und höre mich tatsächlich ins Mikro sagen: „Ok Google. Zeige mir die Geburtenstatistik Oppenheims seit 1960“.

1. Biddelberner Kartoffelfest übertraf alle Erwart

13. September 2015 9:00 Uhr. Die Tore der Feldhalle von Bauer Schneider werden aufgeschlossen und die ersten Stationen, an denen später das Essen ausgegeben wird, vorbereitet. Noch sind es zwei Stunden bis zum 1. Biddelberner Kartoffelfest des MGV Liederkranz 1863 e. V. Büttelborn. Nach und nach treffen alle Helfer ein die zum Fest benötigt werden. Schon werden die ersten frischen Pommes vorfrittiert, der Teig für die Kartoffelpfannenkuchen gerührt, gewürzt und abgeschmeckt, die Kartoffelsuppe in großen Kesseln in die Halle getragen. Mehrere Meter Kabel müssen noch verlegt werden, die Dekoration noch einmal gerichtet. Die Anfahrt zu den Parkplätzen an der Halle wird noch schnell mit Kartoffelsäckchen markiert. Man spürt förmlich eine gewisse Anspannung und Nervosität. Die Anforderungen, die man sich gestellt hat, sind hoch. Wird das Fest gut angenommen? Werden recht viele Besucher den Weg zur Feldhalle finden? Wird alles klappen und können wir mit unseren Gästen ein schönes Fest feiern? Schließlich haben wir ein Fest für die ganze Familie angekündigt. Diese und andere Fragen stellt sich jeder, der schon seit Monaten mit den Vorbereitungen und Planung zum Kartoffelfest betraut ist. Kurz vor 11:00 Uhr gibt es noch einmal ein kurzes Briefing durch unseren ersten Vorsitzenden Michael Hölzgen. Alle Stationen sind besetzt und schon treffen die ersten Festbesucher ein, ebenso das Blasorchester Büttelborn, das ab 11:30 Uhr nach einer kurzen Eröffnungsansprache durch unseren Vorsitzenden zum Frühschoppen aufspielt. Zwei Stunden später ist das Fest in vollem Gange. Alle Tische sind besetzt, das "Blasorchester Büttelborn e. V." unter der Leitung von Manfred Barthel sorgt für einen wunderbaren, ja sensationellen musikalischen Rahmen. An den Theken stehen unsere Gäste für die verschiedenen Kartoffelgerichte, die gereicht werden, an. Alles stammt aus der Region und ist frisch und selbst gemacht. Auch am Ausschank werden alle helfenden Hände benötigt. Ebenso werden die Aktionen für die Kinder sehr gut angenommen, unter Anleitung können Kartoffelstempel oder Kartoffelmännchen gefertigt werden. Das Stockbrot am Lagerfeuer findet ebenso seine Liebhaber wie die Treckerfahrten durch die Gemarkung und beides findet großen Anklang. Reges Treiben herrscht auch an der Kuchentheke, schließlich werden über 50 köstliche Kuchen und Torten gereicht, die von den Sängerfrauen und befreundeten Bekannten des MGV liebevoll gebacken wurden. Nach mehreren Zugaben des Blasorchesters Büttelborn, stehen Auftritte unseres Projektchores „Herrenbesuch“ sowie des Gesamtchors auf dem Programm und die neu gelernten Stücke werden vorgetragen. Auch wird das Publikum zum Mitsingen angeregt, dazu hat sich Chorleiter Markus Braun etwas ausgedacht. Für eine großartige Stimmung sorgte am Nachmittag „Molly Alone“ in der Halle und sorgt nach mehreren geforderten Zugaben für einen gelungenen Ausklang. 13. September 2015 20:15 Uhr. Die letzten Festbesucher verlassen das Gelände. Wir, die Sänger vom Liederkranz und unsere aktiven Helfer stehen noch etwas beisammen. Wir können es noch gar nicht so richtig fassen. Es war GROSSARTIG! Es lief viel besser und schöner als erwartet. Schon während der Veranstaltung hörten wir großen Zuspruch und die Forderung, ein solches Fest noch möglichst oft, zu wiederholen. Dem kommen wir gerne nach. Bei der Nachbesprechung, ein paar Tage nach dem Kartoffelfest, wurde beschlossen im Jahr 2017 das 2. Biddelberner Kartoffelfest zu veranstalten. Wir freuen uns schon heute auf diesen Tag.
An dieser Stelle möchte sich der Vorstand und der Festausschuss des MGV Liederkranz 1863 e. V. Büttelborn bei all den fleißigen Helfern, den Spendern und Sponsoren bedanken. Ohne die vielen helfenden Hände, der zur Verfügung gestellten Feldhalle, den gestellten Kartoffeln für all unsere Kartoffelgerichte und leckeren Kuchenspenden als auch den uns zu Verfügung gestellten Arbeitsmitteln, Geräten, Garnituren und sonstigen Utensilien hätten wir dieses Kartoffelfest so nicht stemmen können. Dafür ganz herzlichen Dank. Ein Bericht von H.-J. Schaus
(Zur Fotoshow)
Bericht zum Kartoffelfest aus dem echo-online.de vom 15.09.2015

RADTOUR AM 4. AUGUST 2015
Wie jedes Jahr, stand auch 2015 eine Radtour des MGV Liederkranz Büttelborn in der Sommerpause auf dem Plan. Unser Vergnügungsausschuss guckt sich dazu immer interessante Ziele aus und organisiert diese Touren, so dass wir Radler auch immer mit gespannter Vorfreude dieser Tour entgegensehen. Nun hatten wir in diesem Sommer eine fast unerträgliche Hitzeperiode, doch just für gegen Abend des 4. August wurden Schauer, Gewitter, ja sogar Unwetter für Südhessen gemeldet. Pünktlich zum Mittag kamen die ersten dunkleren Wolken auf, begleitet mit schwüler Hitze. Eine Stunde vor Beginn der Tour die ersten heftigen Schauer. Schon klingelten bei unserem ersten Vorsitzenden und unserem Vergnügungsausschuss die Telefone. Was machen wir? Wollen wir wirklich mit dem Rad fahren oder in diesem Fall mit Autos? Keine Ahnung, wir treffen uns erst einmal am Pavillon. Unsere Tour sollte um 18:00 Uhr beginnen. Um 17:50 Uhr waren bis auf wenige die sich für die Tour gemeldet hatten schon alle da. Drei kamen mit dem Auto, die meisten mit dem Rad, der Eine oder Andere kam gelaufen. Es fing wieder leicht an zu regnen und sehr dunkle unheilverkündende Wolkenbänke kamen genau aus dieser Richtung in die wir eigentlich fahren wollten. Diskussionen am Pavillon waren die Folgen. Das hört gleich wieder auf, ist doch nur Wasser, wir werden nass bis auf die Haut und morgen liegen wir flach …, diese und andere Argumente wurden aufgefahren. Doch dann siegte Herz über Kopf. Wenn wir nass werden, dann werden wir gemeinsam nass. Jeder der sein Rad noch nicht dabei hatte, holte dieses geschwind. Wir starteten mit 22 Telnehmer um 18:05 Uhr ab Pavillon Büttelborn. 18:12 Uhr Berkach – das Wetter hält. 18:24 Uhr Wallerstädten – das Wetter hält, 18:30 Uhr Richtung Geinsheim – die Sonne kommt raus. Wenn Engel reisen. Wir erreichten trocken und gut gelaunt unser erstes Ziel „Fischmaster“ auf der Hessenaue und werden freundlich von Eric Nürnberger empfangen. Unser Vergnügungsausschuß hatte eine Führung organisiert und Eric Nürnberger berichtete über die Geschichte des Geländes, über den Erwerb und den im nachhinein allen folgenden Auflagen, den Anfängen und der Entwicklung der modernsten Indoor-Aquakultur, nachverfolgbarer Aufzucht, über zertifizierte Schlachtung, Verarbeitung und Veredlung, professioneller Vermarktung über den hohem Anspruch an Qualität, artgerechte Haltung und Geschmack, über Zander-Setzlinge und Besatzfische für Vereine, Angler oder Fischzüchter. Wir hätten uns einen solchen Aufwand niemals vorgestellt und waren sehr stark beeindruckt. Eric Nürnberger beantwortete geduldig alle unsere Fragen und gab auch noch einen kleinen Ausblick auf geplante zukünftige Projekte. Nach dem Verzehr von Fischbrötchen und den passenden Getränken bedankten wir uns bei Herrn Nürnberger für die tolle Führung durch die Anlage und machten uns auf die Fahrt zu unserem nächsten Ziel. 20:45 Uhr Richtung Wallerstädten – das Wetter ist großartig. Kurz nach 21:00 Uhr, wir treffen wieder in Büttelborn ein, hungrig und durstig fallen wir im Restaurant Split im Volkshaus ein, unser Tisch ist reserviert und wenn es zweiundzwanzig ausgewachsene Sänger dürstet, hat die Bedienung gut zu tun. Nachdem Hunger und Durst gestillt ist, sitzen wir noch ein wenig beisammen und wir finden dass unser Vergnügungsausschuss das Ganze wieder sehr gut organisiert hat, doch wie haben die das nur mit dem Wetter geregelt?

Radtour 2015, H.-J. Schaus

VEREINE MGV Liederkranz widmet der Knolle das erste „Biddelberner Kartoffelfest“

VEREINE MGV Liederkranz widmet der Knolle das erste „Biddelberner Kartoffelfest“ / Gegengewicht zu Spargelfesten

BÜTTELBORN - (arc). Ein voller Erfolg war das erste „Biddelberner Kartoffelfest“ des MGV Liederkranz am vergangenen Sonntag. Mehrere hundert Besucher kamen in die Lagerhalle am Reitplatz und bekamen eine Menge geboten.

„Ich bin sehr überrascht, wie gut unsere Idee angekommen ist und wie viele Besucher heute hier an den Reitplatz gekommen sind“, freute sich der Erste Vorsitzende des MGV Liederkranz, Michael Hölzgen. Bei einem Auftritt in Mainz-Bretzenheim habe man schon einmal in einer landwirtschaftlich genutzten Lagerhalle gefeiert und da man im Verein mehrere Landwirte unter den aktiven Sängern habe, kam man auf die Idee, auch in Büttelborn eine Halle für eine Feier zu nutzen. „In Büttelborn gibt es so viel rund um den Spargel, daher haben wir uns überlegt, dass wir mal etwas anderes machen können. Die bei uns aktiven Landwirte haben auch alle Kartoffeln, deshalb kamen wir auf die Idee, ein Fest für die Biddelberner Kartoffel zu machen“, so Hölzgen. Bericht zum Kartoffelfest aus dem echo-online.de vom 15.09.2015

VEREINE Büttelborner Gesangverein feiert in der Scheune von Dietmar Schamber

BÜTTELBORN - (lo). Singen in vertrauter Runde – der Männergesangverein „Liederkranz“ ließ es sich beim Grillen gut gehen und gab sich selbst dabei ein Ständchen.

„Heute treffen wir uns in gemütlicher Runde und haben dazu auch unsere passiven Mitglieder eingeladen“, informierte Michael Hölzgen, Vorsitzender des Männergesangvereins „Liederkranz“, als die Mitglieder zum Grillfest in der Hofreite von Dietmar Schamber in der Darmstädter Straße zusammenkamen.

Hier der gesamte Bericht aus Echo Online (31.07.2015)

PHILIPP GRAF ALS „MUTTER DER KOMPANIE“ GEEHRT

Neujahrsempfang – Liederkranz Büttelborn blickt auf Erfolge 2014 zurück

Rückschau und Ausblick beschäftigen den Männergesangverein Liederkranz neben einer Ehrung bei seinem Neujahrsempfang.
BÜTTELBORN.

„Philipp Graf ist wie die Mutter der Kompanie“ stellte der Vorsitzende des Büttelborner Männergesangvereins Liederkranz (MGV), Michael Hölzgen, beim Neujahrsempfang des Vereins im Heinz-Weyer-Musikpavillon fest. Dort ehrte er Graf kurz nach dessen achtzigste Geburtstag. Der Jubilar ist seit 63 Jahren Sänger beim Liederkranz, war lange Notenwart, verantwortlich für die Vorbereitung des Probenlokals, die Getränkeabrechnung und vieles mehr. Graf habe für ein „Rundum-sorglos-Paket“ gesorgt, so der Vorsitzende.
Michael Hölzgen nutzte die Gelegenheit auch für eine Rückschau, wobei er unter anderem an die 24 Auftritte des Chors bei Wettbewerben, Freundschaftssingen und Ständchen und an die Auszeichnung seines Vorgängers Hans Kullmann mit dem Bundesverdienstkreuz erinnerte.

Höhepunkt sei das hessische Chorfestival in Gießen gewesen, bei dem der MGV mit dem ersten Platz mit Gold-Diplom als Meisterchor 2014 des Hessischen Sängerbunds ausgezeichnet wurde. Auch bei Chorwettbewerb der Sparkassenstiftung war man erfolgreich, unter anderem mit dem Projektchor „Herrenbesuch“ der den zweiten Platz errang. Zu verdanken sei das Dirigent Markus Braun, dem Peter Haak und Sebastian Ratschow als Vizedirigenten zur Seite stehen.
Abschließend gab Michael Hölzgen noch einen Ausblick aufs neue Jahr. Unter anderem sind ein Grillfest, eine Radtour, ein Vereinsausflug, ein Kartoffelfest und das Adventskonzert geplant. Zu den Singstunden dienstags um 20 Uhr im Musikpavillon in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße sind Musikinteressierte willkommen. Bericht aus echo-online vom 30.Januar 2015